Optimale Fettverbrennung

Moderator: aniares

Re: optimale fettverbrennung

Beitragvon Windlicht » Mi 18. Feb 2009, 13:09

Hallo Carina

Ich weiss nicht ganz ob ich dich richtig verstanden habe.
Ist für die Fettfrequenz und Herzfrequenz dasselbe ?

Wenn ja dann denke ich sehr wohl, dass man die Herzfrequenz nicht überschreiten soll!
Ich darf den Herzimpuls von 135 nicht überschreiten, weil es eben nichts bringt, sich zu überfordern, ausser schneller Erschöpfung und da dann weder Fett verbrannt wird, noch es gesund ist, noch man es lange durchhält, wenn man über dem Herzfrequenz-limit trainiert.
Ausserdem ist ein Training bei einer Herzfrequenz von 135 ziemlich anstrengend!!! Von wegen, man würde dabei stehenbleiben!! :roll:

Ein Training muss eben nicht übermässig-anstrengend sein, sondern so, dass man auf dem Crosstrainer noch mit jemandem reden kann ohne dabei in Ohnmacht zu fallen! Auch sollte man keinen roten Kopf kriegen, weil dann bringt das Training nichts Positives! Und die Geschwindigkeit ist bei jedermann anders. Am Anfang meines Trainings, konnte ich nur auf dem niedrigsten Niveau bei einer Herzfrequenz von 140 trainieren, doch bereits wenige Wochen später konnte ich das Niveau steigern und dennoch bei der Herzfrequenz von 135-140 bleiben!!

Überschreiten sollte man das mit Sicherheit nicht!!!

Windlicht
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Re: optimale fettverbrennung

Beitragvon Carina » Mi 18. Feb 2009, 14:17

@windlicht... lies, wenn du mal zeit hast, diesen bericht.. hier steht eigentlich alles was man wissen muss


nochmals:

mit pulsuhr zu trainieren ist unnötig, da es nicht darauf ankommt, ob man in diesem nicht existierenden "fettverbrennungspuls" trainiert...

viel vergnügen beim lesen.. :-)

“FETTVERBRENNUNG“ IM SPORT: MYTHOS UND WAHRHEIT
Wenn es um Gewichtsreduktion im Sinne einer Reduktion des Körperfettanteils geht, werden bezüglich der Fettverbrennung durch körperliches Training von vielen ”Fitness-Gurus”, auch von manchen Medizinern und sogar von einigen Sportwissenschaftlern, vor allem aber von Trainern in Fitnessstudios unzweckmäßige Empfehlungen abgegeben, die auf zwei Denkfehlern beruhen:
Erstens: Relativer und absoluter Anteil der Fettverbrennung (genauer: Energiegewinnung durch Oxidation=Verbrennung freier Fettsäuren, die durch Spaltung von Fett, vorwiegend aus dem Fettgewebe, entstehen, siehe DIE MUSKULÄRE ENERGIEBEREITSTELLUNG IM SPORT) am Energieumsatz (Kalorienverbrauch) wird in einen Topf geworfen und beim ”Fettabbau durch Training” von falschen Vorstellungen ausgegangen.
Zweitens besteht der Irrglaube, man müsse beim Training Fett verbrennen, um “abspecken“ zu können. Dies führte zum unglücklichen, da missverständlichen Begriff “Fettverbrennungstraining“.
Abgesehen davon, dass man “Fettverbrennung“ nicht mit “Fettabbau“ gleichsetzen darf und für eine Reduktion des Körperfettanteils nur eine negative Energiebilanz (Energieverbrauch größer als Ernährungszufuhr, siehe unten ["ABSPECKEN": ENTSCHEIDEND IST DIE NEGATIVE ENERGIEBILANZ]) das entscheidende Kriterium darstellt und nicht das Ausmaß der Fettverbrennung während des Trainings, sollte man sich folgendes bewusst sein:
Relativ gesehen (= prozentuell) verbrennt man umso mehr Fett, je weniger intensiv die körperliche Belastung ist, (”Schlank im Schlaf”, Stichwort Grundumsatz, siehe unten), jedoch ist aufgrund des niedrigen Energieumsatzes die absolute Menge an verbranntem Fett gering.
Je intensiver die Belastung wird, desto weniger trägt Fett prozentuell zur Energiegewinnung bei und wird gegenläufig immer mehr Glukose (=Traubenzucker) verbrannt (primär aus den muskulären Glykogenspeichern als gespeicherte Energie “vor Ort“, aber auch dem Blut (Blutglukose = “Blutzucker“). [siehe DIE MUSKULÄRE ENERGIEBEREITSTELLUNG IM SPORT]. Dafür steigt der Energieumsatz (=Kalorienverbrauch) mit zunehmender Belastung.
Das bedeutet, dass bei einer höheren Intensität der Belastung der geringere relative (=prozentuelle) Anteil der Fettverbrennung an der Energiegewinnung einer größeren absoluten Menge an verbranntem Fett entsprechen kann, als es beim postulierten ”Fettverbrennungstraining” der Fall ist. Abgesehen davon wird vor allem mehr Energie verbraucht, was letztendlich für die Gewichtsreduktion entscheidend ist (Negative Energiebilanz).
Da diese Erklärung erfahrungsgemäß auf Verständnisschwierigkeiten stößt, hier zwei Beispiele, die der Veranschaulichung dienen sollen (Die Zahlenangaben sind Durchschnittswerte und individuell unterschiedlich. Sie sind u.a. vom Trainingszustand, Ernährungszustand und Körpergewicht abhängig):
Beispiel 1:
A) Langsames Laufen (”Joggen”) mit “Fettverbrennungspuls“ (vermeintlich optimales und vielfach postuliertes “Training zum Fettabbau“), Herzfrequenz ca. 60 bis 70% der maximalen Herzfrequenz (z.B. 120-130/min). Das bedeutet ungefähr 60% Fettverbrennung, 40% Glukoseverbrennung. Der Energieumsatz beträgt ca. 8 Kilokalorien pro Minute, somit kommen ca. 5 kcal pro Minute aus der Verbrennung freier Fettsäuren.
B) Laufen mit mittlerer Geschwindigkeit, Herzfrequenz ca. 80% der max. HF (z.B. 150-160/min). Hier haben wir einen deutlich höheren Energieumsatz (ca. 16-18 kcal/min), Energiebereitstellung ca. 40% aus Fettverbrennung und ca. 60% aus Glukoseverbrennung. In diesem Fall werden ca. 7 ”Fettkalorien” pro Minute verbraucht.
2
Das bedeutet, dass in diesem Fall durch den höheren Kalorienverbrauch im gleichen Zeitraum um ein Viertel bis ein Drittel mehr Fett verbrannt wird. (Stichwort Fettstoffwechseltraining, siehe unten)
Beispiel 2:
Zwei übergewichtige Damen um 40 besuchen vier mal wöchentlich ein Fitnessstudio und ”strampeln” dabei jeweils eine Stunde auf dem Fahrradergometer, die eine mit “Fettverbrennungspuls“ (z.B. 110 bis 120/min), die andere mit einer etwas höheren Intensität, z.B. bei einer Herzfrequenz von 140 bis 150/min.
Nach zwei Monaten hat die Dame, die im vermeintlichen ”Fettabbaubereich” trainiert hat, weniger an Gewicht (besser gesagt Körperfett) verloren als ihre Kollegin, da diese mit ihrem Training mehr Kalorien verbraucht hat und somit eine negativere Energiebilanz erzielt hat als sie selbst (Außerdem hat ihre Kollegin während ihres Trainings auch mehr Fett verbrannt, was aber in diesem Fall zweitrangig ist). Damit ihr ”Fettabbautraining” gleich effektiv wie das ihrer Kollegin ist, sprich um gleich viel Energie (Kilokalorien) zu verbrauchen und gleich viel Fett zu verbrennen, müsste sie die Belastungsdauer ihrer offensichtlich zu wenig intensiven Trainingseinheiten deutlich verlängern!
Um es nochmals klar auszudrücken:
• Fettverbrennung ist nicht gleichbedeutend mit Fettabbau.
• Den vielfach postulierten “Fettverbrennungspuls“ zur Gewichtsabnahme gibt es nicht. Es gibt keinerlei Herzfrequenz-gezieltes “Training zum Fettabbau bzw. Gewichtsverlust“!
• Ein Fettstoffwechseltraining ist kein “Fettabbautraining“! (Es verfolgt ein anderes Ziel, siehe unten)
Die Fettverbrennung (Fettsäurenoxidation) ist vielmehr eine Form der Energiebereitstellung, die in unserem Organismus rund um die Uhr stattfindet. [siehe DIE MUSKULÄRE ENERGIEBEREITSTELLUNG IM SPORT]
Was landläufig als Fettabbau verstanden wird, ist die Reduktion von gespeichertem Körperfett, wenn die Energiebilanz negativ ausfällt. (siehe unten)
Für eine erwünschte Gewichtsabnahme im Sinne einer Reduktion des Körperfettanteils ist die Fettverbrennung während des Trainings nicht relevant, vielmehr die nach dem Training (gesteigerter Energieumsatz und damit auch gesteigerter Fettstoffwechsel in der Erholungsphase über mehrere Stunden, v.a. nach intensiver körperlicher Belastung, sog. ”Nachbrenneffekt”), letztlich aber nur eine negative Energiebilanz, nicht nur kurzfristig, sondern überdauernd betrachtet) das entscheidende Kriterium. Das heißt, der tägliche (bzw. wöchentliche bzw. langfristige) Energieverbrauch muss höher sein als die Energiezufuhr bzw. die Energiezufuhr geringer als der Energieverbrauch (gemessen in Kilokalorien bzw. Kilojoules).
Wenn also etwas während des Trainings mit der Zielsetzung “Gewichtsreduktion“ wichtig ist, dann ist es der Kalorienverbrauch und nicht, ob bzw. wie viel Fett dabei verbrannt wird!
Vereinfacht kann man sagen – verbrennt die Muskulatur bei einer intensiven Trainingseinheit vorwiegend Glukose und kaum Fett, verbrennt sie dafür nachher in Ruhe mehr Fett.
• Für eine Gewichtsreduktion im Sinne eines Fettabbaus ist nur ein höherer Kalorienverbrauch mit negativer Energiebilanz langfristig entscheidend.
• Bei negativer Energiebilanz holt sich der Organismus die noch benötigte, aber ”fehlende” Energie aus dem Fettgewebe.
In Ruhe verbrennt der Körper (v.a. unsere Muskeln) in erster Linie Fett (”Schlank im Schlaf”). Je höher der sog. Grundumsatz, desto mehr Fett wird rund um die Uhr verbrannt.
Unter Grundumsatz (GU) versteht man den Energieverbrauch bei ausschließlicher Bettruhe, abhängig von der individuellen Muskelmasse und damit auch vom Alter. Er beträgt pro Stunde etwas weniger als das eigene Körpergewicht in Kilokalorien.
Genauer: Beim Mann 900+10x Körpergewicht, bei der Frau 700+7x KG. [siehe DER ENERGIEUMSATZ]
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(Bei einem 80kg schweren Mann sind das ca. 1700 kcal, bei einer 60 kg schweren Frau ca.1100 kcal/24 Stunden. Der höhere Grundumsatz des Mannes erklärt sich durch dessen größere Muskelmasse). Somit kann der tägliche Grundumsatz grob mit der einfachen Formel Körpergewicht x 20 (Frau) bzw. KG x 23 (Mann) abgeschätzt werden (gilt nicht für deutlich Übergewichtige). Körperlich inaktive Menschen liegen jedoch meist deutlich darunter!
Den täglichen Kalorienbedarf, der meist überschätzt wird (!), kann man im Falle fehlender körperlicher Betätigung (Büroarbeit) mit der Formel GU x 1.3 bzw. bei mäßiger körperlicher Aktivität mit GU x 1.6 grob berechnen. [siehe DER ENERGIEUMSATZ]
Wenn wir sinnvoll “abspecken“ wollen, müssen wir neben der richtigen Ernährung mit ausgewogener, fettbewusster (hinsichtlich der tierische Fette, damit können am effektivsten Kalorien eingespart werden) Mischkost [siehe GESUNDE ERNÄHRUNG] und vorzugsweise nicht mehr als drei Mahlzeiten pro Tag körperlich aktiv sein, um den täglichen Kalorienverbrauch zu steigern und durch Erzielen einer negativen Energiebilanz Fettgewebe zu reduzieren. Die gängige Empfehlung von fünf bis sechs Mahlzeiten täglich kann im Einzelfall kontraproduktiv sein (bei deutlich Übergewichtigen, die eine Hyperinsulinämie bzw. bereits eine Insulinresistenz aufweisen), da aufgrund der mit jeder Nahrungszufuhr stimulierten Insulinsekretion der Fettabbau durch Hemmung der Lipolyse eher erschwert wird - Insulin fördert nicht nur die Aufnahme von Glukose (=Traubenzucker), Aminosäuren und Fettsäuren in die Körperzellen, sondern hemmt auch die Lipolyse = Fettspaltung. Diese kann demnach am besten bei niedrigem Insulinspiegel stattfinden, also im Nüchternzustand. Die Fettsäureverbrennung (Betaoxidation) selbst wird jedoch von Insulin nicht beeinträchtigt. An dieser Stelle soll auch darauf hingewiesen werden, dass der in letzter Zeit “in Mode“ gekommene glykämische Index (GI) für Stoffwechselgesunde keine Relevanz hat, sondern allenfalls nur für Patienten mit gestörter Glukosetoleranz aufgrund einer Insulinresistenz (metabolisches Syndrom, NIDDM = Typ 2-Diabetes mellitus). Allerdings birgt ein unkritisches Achten auf einen niedrigen GI die Gefahr einer übermäßigen Fettzufuhr, was gerade beim metabolischen Syndrom bzw. NIDDM kontraproduktiv wäre. [siehe DER GLYKÄMISCHE INDEX - WAS IST DRAN AN DER GLYX-DIÄT?, siehe INTERVIEW ZUM THEMA FETTABBAU]
• Das thermodynamische Prinzip der negativen Energiebilanz ist jedoch für jedermann gültig und das letztlich einzig entscheidende Kriterium für eine Reduktion von gespeichertem Körperfett.
Um ein Kilogramm Fettgewebe abzubauen, muss man rund 7000 kcal “einsparen“ (nicht 9000 kcal, da Fettgewebe nicht aus 100% Fett besteht). Bei einem täglichen “Energie-Minus“ von nicht einmal 250 kcal bedeutet das ca. 1 Kilo “Fettverlust“ im Monat.
Um eine negative Energiebilanz zu erzielen, ist die Art und Weise der körperlichen Aktivität im Prinzip nebensächlich. Jede sportliche Betätigung hilft beim “Abspecken“. Die Basis sollte immer ein körperlich aktiver Lebensstil sein [siehe DIE PRÄVENTIVMEDIZINISCHE BEDEUTUNG KÖRPERLICHER AKTIVITÄT...]. Aus medizinischer Sicht ist das Ausdauertraining zur Gewichtsreduktion gut geeignet, da es auch mit einem kardiovaskulären Benefit verbunden ist. Aber auch das Krafttraining hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, was den gesundheitlichen Benefit betrifft. Es verhindert nicht nur den alterungsphysiologischen Verlust an Muskelmasse und erhält dadurch Kraft und Koordination der Skeletmuskulatur, sondern geht auch mit einem metabolischem Benefit für den Zucker- und Fettstoffwechsel einher [siehe KÖRPERLICHE AKTIVITÄT BEI ADIPOSITAS, KRAFTTRAINING VERSUS AUSDAUERTRAINING]. Außerdem bewirkt ein intensives Krafttraining einen noch nachhaltigeren “Nachbrenneffekt“ (gesteigerter Energieumsatz und damit auch gesteigerte Fettverbrennung in Ruhe nach körperlicher Belastung) als ein intensives Ausdauertraining und im Falle einer Steigerung der Muskelmasse einen höheren Grundumsatz. Dass mit einem intensiven Krafttraining am effizientesten “abgespeckt“ werden kann, wurde schon vor über 20 Jahren wissenschaftlich gezeigt. Das scheint sich aber auf dem Fitnesssektor nicht herumgesprochen zu haben, wie der immer noch weitverbreitete Mythos eines “Fettabbautrainings“ zeigt. [siehe "ABSPECKEN“ DURCH SPORT, siehe INTERVIEW ZUM THEMA FETTABBAU, siehe DIE “RICHTIGE“ HERZFREQUENZ - GIBT ES DIE SOG. “FETTVERBRENNUNGSZONE“ BEIM SPORT?]
Nochmals: Die Intensität der körperlichen Belastung ist hinsichtlich einer angestrebten Körperfettreduktion zweitrangig, man muss nicht im “Fettstoffwechselbereich“ trainieren, um “abspecken“ zu können!
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Im Gegenteil - Studien haben mehrfach gezeigt, dass man seinen Körperfettanteil mittels intensivem Ausdauertraining, intensivem Intervalltraining und vor allem Krafttraining effektiver reduzieren kann. Das bestätigt sich auch in der Praxis. Für eine negative Energiebilanz ist, wie schon gesagt, allein der tägliche Energieumsatz, sprich Kalorienverbrauch in 24 Stunden, entscheidend. Dieser ist umso höher, je höher der Grundumsatz ist, und je intensiver und/oder länger eine körperliche Belastung erfolgt.
Neben regelmäßigem Ausdauertraining empfiehlt sich demnach zusätzlich ein intensives Ganzkörper-Krafttraining ein- bis zweimal pro Woche. Damit kann der Grundumsatz bzw. Ruheumsatz am effektivsten gesteigert werden (siehe oben, der GU ist abhängig von der Muskelmasse). [siehe "ABSPECKEN“ DURCH SPORT]
Die individuelle Belastungsintensität richtet sich primär nach dem Trainingszustand. Natürlich setzt intensives Ausdauertraining eine entsprechende Grundlage voraus, weshalb es für ”Anfänger” nicht geeignet ist - sie würden nach kurzer Zeit schlapp machen und hätten somit erstens keinen Trainingseffekt und zweitens aufgrund des nur kurzzeitig erhöhten Kalorienverbrauchs auch keinen Erfolg hinsichtlich einer angestrebten Gewichtsreduktion.
Aber auch zu extensives Training - wie es immer wieder als ”Fettabbautraining” empfohlen wird, ist zur Gewichtsabnahme nicht sinnvoll! Ein effektives Fettstoffwechseltraining, welches sehr lange (90 Minuten aufwärts) durchgeführt werden muss, um wirklich gezielt den Fettstoffwechsel zu trainieren und damit die muskuläre Energiebereitstellung zu ökonomisieren (Einsparung von Muskelglykogen) und dadurch die Langzeitausdauerleistungsfähigkeit zu verbessern, benötigt z.B. ein Marathonläufer, Triathlet oder Radrennfahrer (dabei wird jedoch nicht ”Fettabbau” angestrebt!), nicht jedoch ein Freizeitsportler, der weder die Zeit noch den entsprechenden Trainingszustand dafür hat, und bei dem nicht die Steigerung der aeroben Kapazität (Ausdauerleistungsfähigkeit) sowie Leistungsdenken, sondern die angestrebte Gewichtsabnahme im Vordergrund steht.
Ein nur halbstündiges Training im Fettstoffwechselbereich bzw. Regenerationsbereich, wie man es in Fitnessstudios oft beobachtet, ist zu diesem Zweck alles andere als zielführend.
Außerdem liegt die Belastungsintensität eines effizienten Fettstoffwechseltrainings etwas höher, als viele glauben, nämlich in einem Bereich, wo nicht relativ, sondern absolut am meisten Fettsäuren verbrannt werden. Hierbei erfolgt die muskuläre Energiebereitstellung zu je ca. 50% aus der Oxidation von Glukose und der von Fettsäuren. Die Belastungsintensität liegt, je nach Trainingszustand, bei durchschnittlich 65% (bei Untrainierten bei 50%, bei sehr guten Ausdauertrainierten bis 75%) der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max) [siehe DIE MAXIMALE SAUERSTOFFAUFNAHME ALS BRUTTOKRITERIUM FÜR DIE AUSDAUERLEISTUNGSFÄHIGKEIT], das entspricht ca. 70 bis 80% der individuellen maximalen Herzfrequenz.
Ein weiterer großer Irrtum ist die weit verbreitete Fehlmeinung, die Fettverbrennung würde bei einer Ausdauerbelastung erst nach ca. einer halben Stunde einsetzen. Tatsache ist, dass die jeweilige Energiebereitstellung primär von der Belastungsintensität bestimmt wird, nicht von der Belastungsdauer, und dass es kein “Nacheinander“, sondern immer ein “Nebeneinander“ der einzelnen Arten der muskulären Energiebereitstellung gibt. Bei extensiver Belastung (z.B. Dauerlauf) besteht die aerobe Energiegewinnung (ATP) aus der Verbrennung (=Oxidation) von Fettsäuren und Glukose von Beginn an, wobei die Fette (Triglyzeride) vorwiegend aus dem Fettgewebe (im Bauchraum und unter der Haut) und - v.a. bei gutem Trainingszustand - auch aus dem Muskelgewebe (richtig gelesen - auch in der Muskulatur sind Fette eingelagert) zur Energiegewinnung herangezogen werden und der Traubenzucker (Glukose) zum Großteil aus den muskulären Kohlenhydratvorräten (Glykogenspeicher) mobilisiert wird und zum kleinen Teil als Blutzucker (Blutglukose) verwertet wird. [siehe DIE MUSKULÄRE ENERGIEBEREITSTELLUNG IM SPORT]
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Die Intensität eines Ausdauertrainings wird am einfachsten über die Herzfrequenz gesteuert, wobei jeder Mensch ”seine” individuelle “Pulskurve“ sowie maximale Herzfrequenz hat. Eine Herzfrequenz von z.B. 160 wird für die meisten einer relativ hohen Belastungsintensität entsprechen, kann aber durchaus für den einen oder anderen noch eine extensive Belastung sein. Deshalb sind Tabellen, wie man sie z.B. in Fitnessstudios sieht, oder Faustregeln (wie 180 minus Lebensalter” oder ”220 minus Lebensalter, davon 70 Prozent”) zur Bestimmung der Belastungsherzfrequenzen ungeeignet, diese müssen vom erfahrenen Sportarzt immer individuell ermittelt werden. Es wäre es auch falsch, wenn im Kollektiv mit derselben ”Pulsvorgabe” trainiert werden würde - der eine wäre damit unter-, der andere überfordert. [siehe DIE RICHTIGE BELASTUNGSINTENSITÄT BEIM AUSDAUERTRAINING, siehe SINN UND GRENZEN EINES PULSGESTEUERTEN AUSDAUERTRAININGS]
Für die Praxis ergibt sich somit folgende Empfehlung, wenn mittels Sport eine Gewichtsreduktion im Sinne einer Reduktion des Körperfettanteils angestrebt wird:
• Regelmäßiges Ausdauertraining (mindestens dreimal pro Woche) mit nicht zu geringer Intensität! Die Belastungsintensität richtet sich nach dem Trainingszustand. Sie sollte zum effektiven Kalorienverbrauch und damit auch zur effektiveren Fettverbrennung über dem propagierten ”Fettverbrennungsbereich” liegen und zumindest 20 Minuten gehalten werden können - je länger, desto effektiver (je nach Trainingszustand und Leistungsfähigkeit, für ”Anfänger” sind bereits 10 Minuten wirksam!).
• Je extensiver die Belastungsintensität (gemessen anhand der Herzfrequenz bzw. beim Ergometertraining noch genauer anhand der Wattleistung), desto länger kann bzw. sollte die Belastungsdauer sein. Je kürzer die Belastungsdauer (z.B. bei Zeitmangel), desto intensiver muss trainiert werden, um den gewünschten Effekt (einen ausreichenden Kalorienverbrauch) zu erzielen.
• Intensives Ganzkörper-Krafttraining ein- bis zweimal pro Woche.
Die oft geäußerte Empfehlung, nach 17 Uhr nichts mehr zu essen (sog. “dinner cancelling“) entbehrt jeglicher physiologischen Grundlage und hat somit keine Allgemeingültigkeit. Sie gilt nur dann, wenn es die Energiebilanz gebietet. Wer seinen täglichen Energiebedarf bis zu diesem Zeitpunkt bereits gedeckt hat, würde seine Energiebilanz logischerweise positivieren, wenn er noch etwas essen würde. Wer jedoch untertags sparsamer isst, also weniger Energie zuführt, darf es sich am Abend mit ruhigem Gewissen schmecken lassen. Dass man dadurch leichter Fett ansetzen würde, ist ein Mythos, der von Leuten genährt wird, die das Prinzip der Energiebilanz nicht verstanden haben. Es stimmt auch nicht, dass die Verdauung nachts “schlechter“ wäre als untertags, genau das Gegenteil ist der Fall: Die Verdauung ist eine Domäne des Parasympathikus, und dieser überwiegt während der Nachtruhe. Es gibt beim gesunden Stoffwechsel auch keine Gärungs- oder “Fäulnis“prozesse (Ein von manchen Pseudoexperten ausgesprochenes abendliches “Obstverbot“ ist irrational!).
Ansonst ist eine abendliche Nahrungskarenz nur dann zweckmäßig, wenn am Abend kein Training durchgeführt wird. Andernfalls “darf“ man nicht nur, sondern soll man sogar noch eine Mahlzeit nach dem Training einnehmen (auch, wenn es schon spätabends ist!), die fettarm sowie eiweiß- und kohlenhydratbetont sein sollte (wichtig zur raschen Wiederauffüllung der muskulären Glykogenspeicher, siehe DIE MUSKULÄRE ENERGIEBEREITSTELLUNG IM SPORT]).
Für die “anti-aging“-Anhänger: Ein “dinner cancelling“ kann niemals eine solche Ausschüttung des Wachstumshormons (human growth hormone, HGH) bewirken, wie es eine intensive Trainingseinheit tut – wenn überhaupt (denn dafür wäre eine Hypoglykämie notwendig, also ein Abfall des BZ-Spiegels unterhalb des physiologischen Bereichs. Ein Fasten führt jedoch nicht zu einem “Unterzucker“, weil die Leber auch im Nüchternzustand ständig Glukose bereitstellt, um den Nüchtern-BZ-Spiegel aufrecht zu erhalten). Abgesehen davon folgt die HGH-Produktion einem zirkadianen Rhythmus. Das Wachstumshormon wird so oder so während der Nachtruhe ausgeschüttet, unabhängig davon, ob man abends isst oder nicht.
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Das Wichtigste
• Fettverbrennung und Fettabbau sind zweierlei.
• Um den Körperfettanteil zu reduzieren, ist ausschließlich eine negative Energiebilanz entscheidend.
• Ein pulsgezieltes “Training zum Fettabbau“ bzw. “Training zur Gewichtsreduktion“ gibt es nicht (sondern nur ein Training des Fettstoffwechsels)
• Ein sog. Fettstoffwechseltraining dient nicht der Gewichtsreduktion, sondern der Ökonomisierung der muskulären Energiebereitstellung und damit der Verbesserung der Langzeitausdauer.
• Die effizienteste Reduktion des Körperfettanteils wird mit intensivem Training erreicht (Krafttraining, intensives Intervalltraining, intensives Ausdauertraining, Zirkeltraining). Natürlich muss die Belastungsintensität individuell dosiert werden.
• Neben regelmäßiger körperlicher Aktivität ist auf eine ausgewogene, fettbewusste Ernährung zu achten, um eine positive Energiebilanz (gleichbedeutend mit Speicherung von Körperfett) zu vermeiden.
(Literatur beim Verfasser)
Dr. Kurt A. Moosburger
www.dr-moosburger.at
Innsbruck, im Juli 1998 (zuletzt überarbeitet im Januar 2006)
veröffentlicht in “Gesünder LEBEN“ 05/2000
gekürzte Fassung: “Fettverbrennung–Fettabbau“
http://de.fitness.com/exercise/articles ... ennung.htm
Zu diesem Thema siehe auch folgende Artikel:
Mythos Fettverbrennung:
http://de.fitness.com/exercise/articles/mythos.htm
Sport und Fettverbrennung:
www.k3k.de/Ernaehrung/Fett/fett.html
Dr. Alfred Doblinger: “Grimms Märchen ... oder der sagenumwobene Fettstoffwechsel“
http://www.sportmed-doblinger.at/Fettstoffwechsel.htm
Carina
 
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Re: optimale fettverbrennung

Beitragvon dawoife » Mi 18. Feb 2009, 19:40

Carina / Alle,

also ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht in den von Dir dankenswerterweise weiterführenden Links nachzuforschen, um zu einem Fazit zu kommen, und siehe da, hier wurde folgender Sachverhalt veröffentlicht (fetter Schriftgrad soeben von mir):

http://www.sportmed-doblinger.at/Fettstoffwechsel.htm

... Das Ganze soll jetzt aber keinesfalls als Plädoyer für ein zu intensives Training verstanden werden. Natürlich ist es sinnvoll, einen vernünftigen Trainingsbereich für das Ausdauertraining zu wählen. Ist die Intensität zu gering, so wird Ihr Körper kaum einen Reiz verspüren, sich zu verbessern. Ist die Intensität zu hoch, so wird Ihr Körper nach wenigen Trainingseinheiten erschöpft sein und Ihre Gelenke und Muskeln werden überlastet. Nur soll ein für alle mal mit dieser unsinnigen Einteilung in Fettstoffwechseltraining und Kreislauftraining aufgeräumt werden.

Wo aber spielt der Fettstoffwechsel nun eine Rolle?

Um es vorweg zu nehmen: sicher nicht beim Freizeit- oder Gesundheitssportler. Wenn Sie sich moderat sportlich betätigen (zwischen 50% und 70% Ihrer Maximalleistung, dafür gibt es nun die Leistungsdiagnostik) werden Sie mit Garantie sportliche Erfolge erzielen und Sie tun für Ihre Gesundheit das Bestmögliche.

Wenn Sie allerdings Größeres vorhaben, zum Beispiel einen Marathon zu bestreiten, dann wird das Thema Fettstoffwechsel für Sie zum erstenmal interessant. Ihr Muskelglykogen (Ihr Kohlenhydratspeicher im Muskel) ist limitiert. Je nach Trainingszustand und Belastung reicht dieses beim (gut erholten!) Hobbysportler etwa eine Stunde, beim Profi bis zu zwei Stunden. ...


Also was soll das Gerede ob man das Kind nun Fettstoffwechseltraining oder Kreislauftraining oder sonst wie nennt, wenn die Jungs alle zu dem selben Schluß kommen:

Wiederholung von oben
"Wenn Sie sich moderat sportlich betätigen (zwischen 50% und 70% Ihrer Maximalleistung,...) werden Sie mit Garantie sportliche Erfolge erzielen und Sie tun für Ihre Gesundheit das Bestmögliche."

Und 50-70% der Maximalleistung läßt nun nachwievor am besten über einen Pulsmesser bestimmen. Wer sich zum sportlichen Einstieg nicht gleich eine aufwändige Leistungsdiagnostik leisten möchte um sehr exakte Daten zu den individuellen Bereichen zu erhalten, der soll mal ein bisserl nach dem "Coconi Test" googeln, diesen aber bitteschön nach vorheriger Absprache mit dem Arzt durchführen.

Beste sportliche Grüße

da Woife
Grüße da Woife

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Re: optimale fettverbrennung

Beitragvon Carina » Do 19. Feb 2009, 07:50

da Woife

ja, in kurzen worten exakt und präzise dargelegt... :-)

merci
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Re: optimale fettverbrennung

Beitragvon dawoife » Fr 20. Feb 2009, 19:40

Ja aber hallo Carina!

dass wir uns nach unseren bisherigen Verbalschlachten (argumentativ) soo nahe kommen, hätte ich ja fast nicht gedacht ! :P
Das macht bestimmt MB aus und das gute Klima hier im Forum (gell Admin / CGehrig) ;) ...

Carina, Deinen Beiträgen konnte ich aber noch nicht entnehmen ob Du nun selbst auch MB machst oder hier einfach mal interessehalber reinschnupperst...

PS.: Danke für Deine weiterführenden Links! Dem Doc Moosburger habe ich zu einem seiner Artikel auf seiner Homepage (Trinken beim Sport) positives Feedback geschickt, er hat sich auch zurück gemeldet, fand ich sehr nett!

Beste Grüße!
Grüße da Woife

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Re: optimale fettverbrennung

Beitragvon Carina » Mi 25. Feb 2009, 09:05

@da woife

nein, ich mache kein mb... :-)

ich bin einfach interessiert an solchen themen.. ich mache den lehrgang ernährungscoach zur zeit und habe vor auch den fitness instruktor zu absolvieren, aber alles der reihe nach :-)

ja, ich habe demdoc auch schon geschrieben; er schreibt immer zurück! ich finde ihn sehr sympatisch.. ich finde seine beiträge hilfreich.. habe ihm schon einige mails mit konkreten fragen gestellt; er hat alle beantwortet :-)
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Re: optimale fettverbrennung

Beitragvon Windlicht » Sa 23. Mai 2009, 08:56

Liebe Carina

Jetzt habe ich gerade einen langen Beitrag für dich geschrieben und schwupps war er verschwunden im Nirvana!
:evil:

Also nochmals von vorne:

In meinem Fitnesscenter wo ich trainiere, weiss der Chef auch Bescheid über das was du geschrieben hast, dass umsohöher der Puls beim Trainieren ist umso mehr Fett verbrannt wird.

Ich habe stehts mit einem hohen Widerstand trainiert auf dem Crosstrainier, wodurch ich sehr langsam war und ich es als anstrengend empfand!
Denn ich glaubte dass umso mehr der Widerstand ist umso mehr Muskeln gebraucht werden und somit mehr Fett verbrannt werden.
Ein Trainier machte mich dann drauf aufmerksam, dass Crosstrainer eben kein Kraft sondern ein Ausdauertraining ist.
KRaft verbrennt Zucker und Kohlehydrate, Ausdauer regt den Fettstofwechsel an.

Mir war das eben nicht klar bis vor ein paar Tagen, als mich der Trainier fragte, wieso ich so langsam trainiere.
Das lag bei mir am hohen Widerstand, 12-13

Deswegen war ich so langsam....

Seitdem trainiere ich jetzt immer mit einem Widerstand von 7-8 und dafür schnell mit einem Puls von 155-165
Dann schwitze ich auch viel mehr und auch noch 1-2 Stunden nachdem training und ich mag viel länger dranbleiben und mir macht inzwischen Ausdauer so richtig SPass!!!

Der viel zu hohe Wiederstand war wie eine Bremse....

Also wenn du siehst dass Leute langsam auf dem Crosstrainer trainieren, dann ist zu 99% der Widerstand viel zu hoch!!

LG; Windlicht
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Re: optimale fettverbrennung

Beitragvon Haiku » Mi 22. Jul 2009, 20:33

Das ist absolut richtig, je härter man trainiert umso besser, natürlich nicht bis zum umfallen und wenn man sich bewegt und gesund ernährt und das schon immer getan hat, hätte man ja auch keine Gewichtsprobleme und könnte von allem im Mass essen und trainieren und wäre gar nicht erst übergewichtig geworden, die Menschheit bewegt sich sowieso viel zu wenig, nimmt Lifte, Rolltreppen etc.
Deshalb immer in Bewegung bleiben mit Kraft und Ausdauertraining und Sportarten, welche auch Spass machen.
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Re: optimale fettverbrennung

Beitragvon Wild Bill » So 27. Dez 2009, 14:57

Guten Tag an alle hier im Forum,
ich als Neuling bei MB habe mit großem Interesse eure Beiträge gelesen.

Ich habe vor 20 Jahren Kraftsport gemacht und war auch gut. Dann nach einiger Zeit und einem Berufswechsel von Barkeeper zu Werbegrafiker (also von Läufer zum Sesselhocker) habe ich 50 !!!! Kilos zugenommen.
Ich fühlte mich absolut nicht wohl und habe über Freunde zu MB gefunden.
Nach nun 5 Wochen habe ich schon 15 Kilo abgenommen. Jedoch stellt sich jetzt die Frage womit ich sportlich anfangen soll, denn die Muskeln sind ja noch da, aber ich kann keine vernünftigen Übungen finden um sorgsam zu beginnen. Mein großes Problem ist der Bauch, den möchte ich wegbekommen.
Muskelaufbau oder Ausdauertraining stellt sich zur Frage.

Vielleicht gibt es ja jemanden dem es ähnlich ergeht und ein paar Tipps für mich hat.

Es grüßt der Wild Bill
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Re: optimale fettverbrennung

Beitragvon australienfan » So 27. Dez 2009, 18:00

hmm... ich glaube, das kann eigentlich nur eine fachperson kompetent beantworten. aber gerne lass ich dich an meinen überlegungen/erfahrungen teilhaben:
- falls ausdauersport, dann sicher nur gelenkschonend (bspw. schwimmen/ velo/ crosstrainer)
- ich würde auf kraftausdauer zurückgreifen: sprich 15-25 wiederholungen machen pro übung& zwei durchgänge. so kannst du die bestehenden muskeln "reizen" & trainierst gleichzeitig deine ausdauer. ich würde dir ein zirkeltraining empfehlen. bei mir im gym ist das so aufgebaut: 3x 1min an einem kraftgerät, dann 4min ausdauer (crosstrainer), dann 3x1min 3 andere kraftgeräte (immer für die grossen muskelgruppen) und dann nochmals 4min ausdauer(velo) und danach wird die runde nochmals durchgeführt. dadurch, dass du zwischen den geräten nur 30sek hast, ist die belastung recht konstant.

helfen dir diese überlegungen weiter?

Lg
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