Übermässiger Durst, Trockenheitsgefühl

Du nimmst z.B. Medikamente, hast eine Allergie und weisst nicht, wie das mit metabolic balance® zu vereinbaren ist.

Moderator: cgehrig

Übermässiger Durst, Trockenheitsgefühl

Beitragvon Andorra » Mi 12. Mai 2010, 07:34

Hallo ihr Lieben

Wollte mal in die Runde fragen, ob sonst noch jemand ständig Durst trotz grosser Trinkmenge hat? Ich habe vor MB schon eher "viel" getrunken, denke so gegen 3 Liter pro Tag. Mit meinem Plan wurden es dann 4 Liter bzw. "brauchte" ich von Beginn an schon meist zwischen 4 - 5 Litern pro Tag. Kürzlich habe ich mal wieder meine Trinkmenge kontrolliert und zwar an einem Tag, an dem ich nicht ganz so viel getrunken habe wie üblich ... und war schockiert. Ich trinke täglich zwischen 7 bis 8 Litern Wasser. Das kann doch auch nicht mehr normal sein, oder? Ich verspüre eigentlich immer ein leichtes Brennen bzw. Trockenheitsgefühl im Rachen, das trotz Trinken nicht weg geht. Mein Urin müsste ja eigentlich fast durchsichtig sein, was er aber nur selten zutrifft.

Meine MB-Beraterin meinte, sie kenne keinen solchen "Fall"... (bin ja nicht mehr "betreut", da über ein Jahr dabei, aber Fragen per E-Mail werden immer noch beantwortet).

Meine Blutzuckerwerte waren vor MB ok ... und ich gehe mal nicht davon aus, dass sie sich mit dem Programm verschlechtert haben könnten...
Ich scheue mich davor, damit zum Arzt zu gehen.

Jemand eine Idee oder ähnliches erlebt?
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Re: Übermässiger Durst, Trockenheitsgefühl

Beitragvon Nadupoi » Mi 12. Mai 2010, 08:47

Andorra hat geschrieben:Ich scheue mich davor, damit zum Arzt zu gehen. Jemand eine Idee?


Ja, sorry .. aber geh zum Arzt
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Re: Übermässiger Durst, Trockenheitsgefühl

Beitragvon zulukriegerin » Mi 12. Mai 2010, 08:54

Guten morgen Andorra


ich habe vor MB auch schon viel getrunken: so 3-3,5ltr täglich...deswegen war der Sprung zu den empfohlenen 4Ltr nicht schlimm.
Auch ich ertappe mich zwischendurch das ich mehr, deutlich mehr trinke als die 4Ltr, trinke. Aber ich mache mir keine Gedanken darüber. Natürlich sind 6-8Ltr sehr viel, aber das wird ja nicht jeden Tag so sein...

Jetzt bin ich überfragt, o es auch eine Auswirkung von MB sein kann...der umgestellten Ernährung...Da gibt es hier im Forum sicherlich kompetentere die diese Frage beantworten können.
Was aber auch ein wichtiger Punkt ist, den man bedenken muß, man kann sich die Trinkmenge auch anerziehen. Das habe ich vo einigen Jahren gemacht, nachdem ich wirklich zu wenig an Flüssigkeit hatte. Kannst du dir evt angewöhnen nur 5Ltr/Tag zu trinken?

Wenn du zu verunsichert bíst, geh doch zum Dr. Was soll rauskommen? Und dann hast du eine Antwort auf deine Fragen.

Wie lange bist du schon bei MB?

deine zulukriegerin
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Re: Übermässiger Durst, Trockenheitsgefühl

Beitragvon Andorra » Mi 12. Mai 2010, 10:14

Hallo zusammen

Danke für eure Antworten!

@Nadupoi: du hast ja schon recht, würde ich auch sagen ... aber ich bin da "kompliziert".

@zulukriegerin: ich bin jetzt seit bald 13 Monaten dabei und doch, es sind täglich 7 - 8 Liter...

Eine Blutanalyse wäre wahrscheinlich aufschlussreich... hingegen habe ich "Angst" davor, dass es schnell wieder heisst, ach wissen Sie, das ist nur psychisch... einmal gestempelt, immer gestempelt...

Euch alles Gute
Andorra
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Re: Übermässiger Durst, Trockenheitsgefühl

Beitragvon Nadja1 » Mi 12. Mai 2010, 12:24

Hab folgendes im Internet gefunden:

"Polydipsie, also krankhaft gesteigerter Durst, wird durch verschiedene Stoffwechselstörungen verursacht. Dazu zählen vor allem der Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und der Diabetes insipidus, bei dem ein Mangel an einem bestimmten Hormon vorliegt.

Auch Erkrankungen der Nieren, der Nebennieren, der Schilddrüse und der Nebenschilddrüsen können Auslöser für einen krankhaft gesteigerten Durst sein. Daneben sind Elektrolytstörungen wie ein erhöhter Kalziumspiegel im Blut (Hyperkalzämie) sowie die Einnahme verschiedener Medikamente (zum Beispiel Diuretika) mögliche Gründe für ein Durstgefühl trotz fehlenden Flüssigkeitsbedarfs. Darüber hinaus kann ein übermäßiger Durst auch seelische Ursachen haben – in dem Fall liegt eine so genannte psychogene Polydipsie vor. Bei vielen dieser Störungen besteht neben dem krankhaft gesteigerten Durst auch eine gesteigerte Ausscheidung von Urin, eine so genannte Polyurie."

Ich würd auf jeden Fall mal den Arzt fragen.
LG
Nadja
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Re: Übermässiger Durst, Trockenheitsgefühl

Beitragvon konni1959 » Mi 12. Mai 2010, 12:49

Hallo Andorra,

spontan habe ich auch an Diabetes mellitus gedacht, was jedoch durch MB meist sehr viel besser
wird und nicht dadurch erhöht, bzw. sogar erst hervorgerufen wird. Ob eine Diabetes vorliegt,
kannst Du leicht zu Hause mit Urin-Teststreifen testen, die Du dir in der Apotheke besorgst. Danach
müßte dann der genaue Wert ermittelt werden (macht man Dir auch gerne in der Apotheke).

Es gibt noch eine Störung der Hypophyse (Hirnananhangdrüse), die den Namen "Cushing" trägt. Hierbei
trinken die Patienten ebenfalls sehr viel. Hervorgerufen wird diese Störung u. a. durch die Langzeitannahme
von Cortison - der Körper produziert nach Absetzen des Cortisons dann an ein vielfaches an eigenem Cortisol.

Auch Nadja hat Dir gute Hinweise gegeben. Vielleicht reflektierst Du mal das ein- oder andere und kannst Dich
dann evtl. doch entschließen, das ärztlich abzuklären???

Du warst so großartig in den letzten Monaten mit MB unterwegs, interessiert es Dich da gar nicht, inwieiweit sich
Deine Blutwerte im allgemeinen auch zum besseren verändert haben??? Sehe es doch mal "Erfolgsbestätigung", wenn Du Dir
diesmal Blut abnehmen lässt - vielleicht findet sich dann auch gleich die Ursache für Deinen vermehrten Durst??? *dirwünsche*

Deine Trinkmenge ist für mich wirklich unvorstellbar, ich schaffe nicht einmal 2-3 Liter pro Tag.

lg. Konni
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Re: Übermässiger Durst, Trockenheitsgefühl

Beitragvon australienfan » Fr 14. Mai 2010, 18:05

eine derart hohe trinkmenge ist i.a. nicht gesund, denn der salzgehalt bzw. das salzgleichgewicht im körper wird völlig durcheinander gebracht...
mein ersten gedanke war auch, dass du dich auf diabetes abklären lassen solltest.
was meinst du mit "schon wieder was psychisches"? hattest du denn mal ein somatisches leiden, dem man eine psychische ursache gegeben hat?
ich würd unbedingt zum arzt. gesetztenfalls es ist was mit den nieren oder so, sollte man schnell was dagegen tun. ich versteh deine angst, aber langfristig ist es wirklich besser, die ursache für den verhalten zu kennen.

ich bin ich gedanken bei dir und drück dir die daumen
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Re: Übermässiger Durst, Trockenheitsgefühl

Beitragvon Andorra » Di 18. Mai 2010, 14:23

Hallo zusammen!

Zunächst vielen Dank für eure Antworten!
Die möglichen Ursachen hatte ich im Internet auch recherchiert, allerdings ohne auf eine bestimmte Spur zu kommen.
Nun ... ich war heute beim Arzt und weiss jetzt, dass es kein Diabetes mellitus ist und dass meine Nierenwerte auch ok sind. Soweit so gut. Mehr weiss ich jetzt aber auch nicht.
Diabetes insipidus, das er als einzige andere Möglichkeit anführte, sei nur in einem sehr aufwändigen Verfahren nachzuweisen. Mein Hinweis, dass es vielleicht mit der Schilddrüse etwas zu tun haben könnte, verneinte er. Und auf die Bermerkung, ob vielleicht mit den Schleimhäuten etwas nicht i.O. sein könnte (Brennen in Gaumen und Rachen, Salzgeschmack im Mund) meinte er bloss, ob er mir einen Spray für den Rachen mitgeben solle (ohne auch nur einen Blick in meinen Hals werfen zu wollen), was ich dankend abgelehnt habe. Mir schien, er warte auf weitere Vorschläge meinerseits. Ich habe ihm dann gesagt, dass wenn Zucker- und Nierenwerte ok sind, ich mal versuchen werde, die Wasserzufuhr langsam zu drosseln. Er meinte, wenn ich Diabetes insipidus hätte, würde mir das nicht gelingen und dass wir dann ja auch wieder mehr wüssten. Ich fragte noch, ob ich dann Symptome wie bei Dehydration bekommen würde, was er bejaht hat.
Fazit 1: es ist kein Diabetes mellitus und kein Nierenproblem - darüber bin ich schon mal sehr froh...
Fazit 2: ich sollte dringend den Arzt wechseln ...

Ich danke euch für eure Gedanken und euer Mitdenken!
Alles Gute
Andorra
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Re: Übermässiger Durst, Trockenheitsgefühl

Beitragvon haexli47 » Di 18. Mai 2010, 14:35

@Andorra
ich habe in Schaffhausen eine ganz tolle Heilpraktikerin, die kann gaaaanz viel austesten und hat mir sehr geholfen. Ich war echt überrascht, was sie alles herausgefunden hat in kurzer Zeit. Bei Interesse kannst mir eine PN schreiben, gebe Dir gerne die Koordinaten durch :)
Ziel 1: Wohlfühlgewicht erreicht am 05.01.2010 - Traumgewicht ich komme ...
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Ziel für 2012: Die Finger von der Schokolade lassen und wieder mein Gewicht erreichen :)
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Re: Übermässiger Durst, Trockenheitsgefühl

Beitragvon zulukriegerin » Di 18. Mai 2010, 14:49

Hallo Andorra,

nehme Heaexlis Idee an..ich habe einen tollen Allgemeinarzt und begnadeten Homöopathen in München, der auch soviele Dinge bei mir gefunden hat, wo die "normalen" Mediziner versagt haben....
So hat er zb einen lange anhaltenden Schwindel mit Aminosäuren und irgendwelchen Fetten super in den Griff bekommen. Mein Hausazt wollte mich zum Neurologen und Kardiologen schicken, um abklären zu lassen was da los ist....
Ihm habe ich auch MB zu verdanken.....

Soviel zum Thema normal Medizner....

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