Mitkämpferinnen in den Wechseljahren???

Du nimmst z.B. Medikamente, hast eine Allergie und weisst nicht, wie das mit metabolic balance® zu vereinbaren ist.

Moderator: cgehrig

Mitkämpferinnen in den Wechseljahren???

Beitragvon PetraHerz » Fr 6. Aug 2010, 08:22

Hallo, ich bin 51, seit ca. 8 Monaten in der Menopause und habe auch mit MB tüchtig zu kämpfen gegen das Gewicht. MB tut mir vom Wohlbefinden her sehr gut, aber die Abnahme geht leider sehr, sehr schleppend. Wahrscheinlich muss ich schon froh sein, wenn ich in dieser Zeit nicht weiter zunehme...
Ich würde mich gerne mit MBlerinnen austauschen, die in derselben Lebensphase stecken (die ich im übrigen sehr interessant und spannend finde!). Habe diverse Zipperlein, doch mit einem Speicheltest auf Hormone weiß ich jetzt, dass ich vor allem viel zu wenig Estriol und Estradiol habe, bei viel zu viel Testosteron :cry: Vor einer Hormontherapie scheue ich mich. Die übrigen Wechselbeschwerden erachte ich als ertragenswert, nur das Gewicht...
Weiß jemand, ob Remifemin etwas bringen würde? Ich kann nirgendwo etwas finden, ob so ein pflanzliches "Push-Mittel" in den Wechseljahren auch den Stoffwechsel soweit anregen kann, dass man wieder leichter abnimmt.
Ich fände es gut, wenn es eine Extra-Gruppe für die Wechselfrauen hier im Forum gäbe, denn die haben es tatsächlich etwas schwerer mit MB
Bild
PetraHerz
 
Beiträge: 327
Registriert: Di 18. Aug 2009, 09:20
Wohnort: Nordsachsen

Werbung

Re: Mitkämpferinnen in den Wechseljahren???

Beitragvon haexli47 » Fr 6. Aug 2010, 08:48

PetraHerz: ich bin 58 gewesen und habe auch einige Zipperlein hier und da. Ich habe vor ein paar Jahren gehört dass Soyaflocken sehr unterstützend wirken bei Wallungen. Ob das stimmt kann ich nicht sagen, denn diese habe ich glücklicherweise umschiffen können.
Das mit dem Speicheltest tönt interessant, das sollte ich auch mal machen, vielleicht kommt man dann dem einen oder anderen doch noch auf die Schliche. Wobei ich eine Zeitlang jede Woche zum schröpfen gegangen bin. Vermutlich hat auch dies mir sehr geholfen bei meiner Abnahme. Die ging nämlich flott.
Allerdings habe ich festgestellt, dass mir z.B. Bohnen das Gewicht halten, wenn nicht sogar hochschnellen lassen. Deshalb habe ich diese dann eher selten gegessen. Andere Eiweisse sind da eher toleranter und unterstützten meine Abnahme.
Sonst nehme ich nur, wenn nötig, Basentabletten und Calzium-Magnesium, da ich früher zuviel Medikamente geschluckt habe.
Ich weiss, ich bin keine grosse Hilfe :oops:
Ziel 1: Wohlfühlgewicht erreicht am 05.01.2010
Bild

Wohlgefühl ich komme wieder :)
Benutzeravatar
haexli47
 
Beiträge: 5851
Registriert: Do 5. Nov 2009, 22:15
Wohnort: am Zürichsee

Re: Mitkämpferinnen in den Wechseljahren???

Beitragvon PetraHerz » Fr 6. Aug 2010, 09:27

Hallo Haexli, klar bist Du eine Hilfe! Bei sämtlichen Hülsenfrüchten scheint es mir so zu gehen wie Dir mit Bohnen - Gewicht schnellt erst mal 1-2 kg hoch (Wassereinlagerungen), und wenn die nach ca. 2 Tagen verflossen sind, stehe ich da, wo ich vorher stand. Schweren Herzens lasse ich sie also weg, obwohl ich Kichererbsen und Kidneybohnen über alles liebe :cry: . Soja vertrage und mag´ich überhaupt nicht, habe ich auch nicht auf meiner Liste. Und bei Schilddrüsenproblemen (etwas überhöhte TPOAK-Werte), für die ich laut Test auch kleine Anzeichen habe, soll Soja auch nicht gut sein.
Ja, der Speicheltest auf Geschlechtshormone hat mir schon die Augen geöffnet, wahrscheinlich sind die Wechsseljahre an den Wehwehchen Schuld. Mit Hitzewallungen kann ich gut leben, die kriege ich vor allem von Alkohol. Zwei Schluck Bier oder Wein und es geht los. Als braver MBler aber lebe ich ja ohnehin mit Wasser...Sorgen macht mir eigentlich nur das Gewicht und meine hohe Herzfrequenz wegen der ich einen Kalziumantagonisten schlucken muss. Zwar niedrig dosiert, aber eigentlich habe ich gar keine Lust drauf.
Leider kostet der Speicheltest allerhand - reichlich 120 Euro bei "meinem" Labor aus dem Internet inklusive kompetenter Auswertung. Vielleicht kann ich meine Gyn noch zu einem Bluttest überreden in der Hoffnung, dass es den umsonst gibt :?: Ich habe in den letzten Monaten durch viel Lesen im Internet, einen Schilddrüsentest und Ausprobieren festgestellt, dass ich wohl eine Histaminintoleranz habe und evtl. zu Hashimoto tendiere. Ich vermute aber, dass das letztendlich mit der Hormonveränderung durch die Wechseljahre zusammenhängt. HIT habe ich ganz gut im Griff, Dank MB muss ich vieles Schlechtes ja eh weglassen. Und die Hashi-Tendenz werde ich jetzt erst mal mit Vitaminen und Mineralien versuchen zu beeinflussen. Ärzte doktorn ja doch immer nur an den einzelnen Beschwerden herum, statt der Ursache auf den Grund zu gehen. Die sehe ich nun in den Wechseljahren, zumal Hashi und HIT bei mir nur in erträglichem Maß zu verzeichnen sind.
Bild
PetraHerz
 
Beiträge: 327
Registriert: Di 18. Aug 2009, 09:20
Wohnort: Nordsachsen

Re: Mitkämpferinnen in den Wechseljahren???

Beitragvon konni1959 » Fr 6. Aug 2010, 09:54

Hallo Petra,
*winkundfreu* - wir sind in der gleichen Situation.....
Meine Hitzewallungen (immer nur Nachts) rauben mir derzeit echt den Nerv :oops: . Abends gehe ich
frierend ins Bett, nachts muß ich zwei-dreimal aufstehen und mich "trockenlegen" :o :cry: - Dann
bin ich nicht geschwitzt, sondern wirklich und ehrlich "klatschnass", werde wach, weil mir das Wasser
am Körper lang fließt oder meine Bettdecke einfach nass ist....

Remifemin wird nicht wirklich die Zunahme stoppen oder den Stoffwechsel in Schwung bringen - zumindest
kenne ich einige Leute, die zwar mit dem Remi zurecht kommen, aber nach wie vor Gewichtsprobleme haben.

Die besten Erfahrungen machen ich nach wie vor, wenn ich regelmäßig Sport treibe (nur fehlt leider immer wieder Zeit, Zeit, Zeit).

Das mit dem Speicheltest hört sich sehr interessant an! Ich gehe nur 1 x jährlich zum Gyn zur Vorsorge, ansonsten ist bei da
wenig Unterstützung gezeigt. Hormone möchte ich auf gar keinen Fall nehmen, habe einfach soviel Angst zur "Tonne" zu mutieren.
Auch meine Abnahme geht eigentlich seit Dezember nicht voran, es ist wie auf einer Achterbahn. Ratzfatz sind 2-3 kg rauf, dann
dauert es lange, bis ich die wieder weg habe. Deshalb habe ich manchmal wirklich "Durchhänger"....

Die Idee mit dem eigenen Thread finde ich super.

lg. Konni
Bild
Bild
Benutzeravatar
konni1959
 
Beiträge: 704
Registriert: Di 25. Aug 2009, 12:51

Werbung

Re: Mitkämpferinnen in den Wechseljahren???

Beitragvon Kuriosa » Fr 6. Aug 2010, 11:53

Guten Morgen ihr Lieben

Gerne bin ich mit dabei, ich werde im Januar 50, und ich habe schon öfters das Gefühl gehabt, an Wechseljahrbeschwerden zu leiden. Es gibt Situationen, bei denen ich mir am liebsten die Kleider vom Leibe reissen würde, weil mir so heiss wird. Und letztens hatte ich meine Tage drei ganze Wochen lang. Ich sollte unbedingt zur Untersuchung Gyn, müsste mich anmelden.
Mit MB versuche ich auch, meine Gewichtsprobleme in den Griff zu bekommen, ich denke, in unserem Alter ist es im allgemeinen viel schwieriger, als wenn man noch jünger ist. Ich habe mit 30 nach meinem vierten Kind rasch und effizient 20 Kilo abgenommen, die ich auch nicht wieder zugenommen hatte. Ohne Sorgen, ohne weitere Gedanken und nicht mal ein Jojo hatte sich eingetellt.

Nach meiner Zunahme vor rund 5 Jahren, nach dem Rauchstopp, da ging es deutlich schwerer, von vornherein, und von Jojo reden wir mal lieber nicht, das Gewicht im Eîltempo wieder drauf, ohne zu Fressen, Essen reichte schon völlig aus, und der Frust war komplett.

Konnie, ich habe mich sehr gefreut, von dir zu lesen, habe an Dich gedacht!

Petra, ich finde tatsächlich, dass in dieser Zeit das Gewicht zu halten bereits ein Erfolg ist, an dem man sich freuen sollte. Die Abnahme geht schleppender und langsamer vorwärts, und braucht viel Geduld und Durchhaltevermögen. Doch der Erfolg wird sicher auch eintreten, es braucht einfach mehr Zeit.

Haexli, bei mir helfen auch vor allem Basica, und Magnesium und Calzium, seit ich zusätzlich zu MB diese dazunehme, geht es mir erstens bezüglich allerlei Gelüste besser, auch die Muskeln sind weicher und weniger Krampfanflällig, und es geht mir generell besser.

Gestern habe ich wieder mit Sport angefangen, aber sehr vorsichtig, weil das meine Mikrozirkulationsstörung aktiviert. Allerdings immer nur vorübergehend, und deshalb mache ich weiter. Mein Zustand hat sich stabilisiert, meine HP meinte, meine Batterien seien komplett auf null und meine Immunsystem geschwächt, da bin ich dabei, mehr darauf zu achten, mehr zu schlafen, und so weiter. Aber eben, Sport tut mir nämlich auch so gut, wie Konnie es beschreibt, und deshalb mache ich wieder weiter damit.

Sodele, schönen Tag euch, eure Kuri
Bild

Das Leben ist nicht immer gerecht, aber stets konsequent!
Benutzeravatar
Kuriosa
 
Beiträge: 250
Registriert: Mi 17. Mär 2010, 15:12
Wohnort: Arbeit -> Zürich, Wohnen -> Aargau

Re: Mitkämpferinnen in den Wechseljahren???

Beitragvon PetraHerz » Fr 6. Aug 2010, 12:02

Hallo Konni *freufreu und winkezurück!!!*
Na, dann sind wir ja schon drei und auch noch "alte" MB-Hasen. Aber Dein Ticker ist nicht aktuell, oder? Du hattest doch prima abgenommen und wenn Du das jetzt mit ein paar Schwankungen halten kannst, dann ist das doch ein schöner Erfolg gerade in den Wechseljahren! Hitzewallungen sind bei mir nicht mehr das Problem. Da hat MB mächtig geholfen. Sie setzen aber sofort ein nach einem halben Glas Wein und nach Zucker - was mir den Abstand zu diesen bösen Dingen leichter macht. Du hast Recht, Sport bekommt mir auch gut, hellt toll die Stimmung auf. Ich versuche, täglich meine Abendrunde per Rad (knapp 10km) hinzubekommen und laufe tagsüber im Job statt Fahrstuhl oder Auto - bringt überschläglich knapp 5km! 10 000 Schritte täglich sind Pflicht, hat mir meine Gyn. gesagt. Aber nicht immer habe ich abends Lust oder Zeit...
Meine Gyn ist mir ein bisschen fix mit dem Gedanken an Hormon-Therapie. Ich möchte es erst mal weiter ohne versuchen - auch, weil ja viele mit Hormonen extra weiter zunehmen. Mein Hauptproblem wäre damit also ohnehin nicht gelöst. Fürs Erste werde ich mal so ein Traubensilberkerzenpräparat ausprobieren und kann ja dann berichten.
LG von Petra
Bild
PetraHerz
 
Beiträge: 327
Registriert: Di 18. Aug 2009, 09:20
Wohnort: Nordsachsen

Re: Mitkämpferinnen in den Wechseljahren???

Beitragvon PetraHerz » Fr 6. Aug 2010, 12:05

Upps - auch ein frohes Hallo an Kuriosa, ich hatte gerade nicht weit genug nach unten gescrollt....
Bild
PetraHerz
 
Beiträge: 327
Registriert: Di 18. Aug 2009, 09:20
Wohnort: Nordsachsen

Re: Mitkämpferinnen in den Wechseljahren???

Beitragvon zulukriegerin » Fr 6. Aug 2010, 15:04

*Ichnochnixweiß*,

hallo ihr armen...ich bin nun fast 49 und komme, denke ich, so langsam auch in diese Wechseljahre...meine Meins ist nicht so regelmäßig wie vorher und auch die Intensität ist unterschiedlich geworden...
In zwei Wochen habe ich einen Termin bei meinem Gyn...entweder es hat mit MB zu tun oder es sind die Wechseljahre...oder was ganz anderes....
Leider war das Thema "Frau sein" und Wechseljahre bei mir und meiner Mutter nie ein Thema...so was hat sie nie mit mir besprochen. Als ich meine Mens das erste Mal bekam, war ihr Kommentar: Hier hat du Binden, jetzt bist du Frau und kannst Schwanger werden"...soviel zu meiner Aufklärung...Gott sein Dank, gab es früher die Bravo, die solche Themen behandelt hat.

Mal sehen was mein Gyn sagt...dann weiß ich, ob ich mich hier weiter tummeln "darf".

eure zulu
Bild
Benutzeravatar
zulukriegerin
 
Beiträge: 3942
Registriert: Mi 10. Mär 2010, 16:54
Wohnort: Großraum Stuttgart

Werbung

Re: Mitkämpferinnen in den Wechseljahren???

Beitragvon haexli47 » Fr 6. Aug 2010, 17:11

*Häxli die Zulu trösten tut*
mir ist es genauso gegangen. Deshalb habe ich mich dann irgendwann entschieden, dass ich die Wechseljahrbeschwerden links liegen lasse - und ich habe diese Tücke glaubs mit Bravur umschifft ;)
Ziel 1: Wohlfühlgewicht erreicht am 05.01.2010
Bild

Wohlgefühl ich komme wieder :)
Benutzeravatar
haexli47
 
Beiträge: 5851
Registriert: Do 5. Nov 2009, 22:15
Wohnort: am Zürichsee

Re: Mitkämpferinnen in den Wechseljahren???

Beitragvon zulukriegerin » Fr 6. Aug 2010, 17:59

Liebe Haexli,

VIELEN Dank für deinen Trost, die Streicheleinheiten sind bei mir angekommen.
Ich habe eigentlich nicht vor mich so von diesen "Jahren" beeinflussen zu lassen...dazu lebe ich inzwischen zu gerne. Ätzend finde ich nur diese Unregelmäßigkeit...wie lange kann so eine Phase dauern?
Krankenschwester dumme Frage stellt...ich weiß. ;) ;)

Danke für die liebe Umarmung

deine zulu
Bild
Benutzeravatar
zulukriegerin
 
Beiträge: 3942
Registriert: Mi 10. Mär 2010, 16:54
Wohnort: Großraum Stuttgart

Nächste

Zurück zu Medizinische Fragen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast