Vor oder nach Zubereitung abwägen?

Früchte auch als Trockenobst? Gefroren oder aus der Dose: Dosierung?

Moderator: fuerte01

Vor oder nach Zubereitung abwägen?

Beitragvon blondie » Do 1. Jul 2010, 07:54

hallo ihr lieben mitstreiterInnen!

ich bin heute erst den 2. tag bei mb...bis jetzt komm ich recht gut zurecht. das tägliche kochen und viele fleisch ist eine umstellung für mich, aber ich fühl mich gut und es lässt sich gut vorbereiten.

das einzige, was mich bei mb stört: die genaue grammangaben. ich mein, wenn ich zb. 135 g fleisch darf. dann schneid ich mir mein schnitzel so zu. und den rest? wenn da nur mehr ein bisserl überbleibt, dann werf ich das weg. was soll ich denn mit 10 g fleisch..einfrieren? da geht ja mein kleines kühlfach gleich über und ich kenn mich dann nicht mehr aus, was was ist.. ;)

wie handhabt ihr das? habt ihr spezielle aufbewahrungstipps für mich??

ich sag schon mal danke im voraus!

vlg
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Re: immer auf gramm genau wiegen...

Beitragvon armitage5112 » Do 1. Jul 2010, 09:08

Hallo blondie,

erstmal ein fröhliches Hallo und Willkommen an dich. Schön, dass du MB machst. Hier im Forum findet man viele nützliche Tipps. Bin selbst sehr froh, es gefunden zu haben. An die Vorbereitungen wirst du dich schnell gewöhnen, das geht dann ganz einfach von der Hand. Das ist so eine Sache mit den Resten. Prinzipiell habe ich mich sehr genau an die Grammangaben gehalten. Wenn jetzt das Fleisch mal ein Gramm mehr oder weniger hatte, dann habe ich es so gelassen. Um die Sache mit den kleinen Resten zu vermeiden, habe ich immer mehrere Portionen auf einmal fertig gemacht. Dazu habe ich z.B. ein Kilo Rindfleisch/Pute/Hähnchen gekauft und dann portiniert. Dann behältst du am Ende einen Rest, den man gut einfrieren kann. Habe da immer Geschnetzeltes draus gemacht, Grammzahl auf den Gefrierbeutel geschrieben und fertig ;) Im Laufe der Zeit bekommt man ein gutes Auge dafür wie viel 135g sind.
Viele liebe Grüße und ganz viel Erfolg wünscht dir,
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Re: immer auf gramm genau wiegen...

Beitragvon blondie » Do 1. Jul 2010, 09:24

danke armitage!!

gestern hab ich schweinefilet gekauft. 1 portion hab ich gleich vorgekocht für heute, und dann noch 2 portionen eingefroren. es blieb aber trotzdem noch ein bisserl über...naja, und das filet is nicht gerade billig ;) daher hat es mir schon weh getan, es zu entsorgen... ich lebe in einem single haushalt, nur am wochenende ist mein freund da (mein restlverwerter :D )

aber ich werde es auch so handhaben....größere menge kaufen, und mehrere portionen einfrieren.

danke :)
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Re: immer auf gramm genau wiegen...

Beitragvon haexli47 » Do 1. Jul 2010, 10:40

Liebe Blondie
Mir ging es genau wie Dir am Anfang. Deshalb habe ich mich, wie Armitage, an Geschnetzeltes gehalten. Dann, nachdem ich mit dem Gewicht schon sehr zufrieden war habe ich angefangen, beim Fleisch ein Auge zuzudrücken und mal etwas weniger oder etwas mehr gegessen - und ich habe auch weiter abgenommen. Wichtig ist das Gramm genau am Anfang, denn da wurde die Gewichtsangabe ja auch aus einem Grund vorgegeben (basierend auf Anfangs- und Zielgewicht) Du schaffst auch diese Klippe, da bin ich ganz sicher. :)
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Lebensmittel abwiegen

Beitragvon Lena » So 11. Jul 2010, 13:32

Hallo. Ich (Neueinsteiger) frage mich, wie das mit dem Abwiegen genau funktioniert. z.B. bei Edamame (Soja-Bohnen). Die kocht man mit der Schale, isst dann aber nur die Bohnen. Wie soll man das abwiegen? Bei Beluga-Linsen o.a. Linsen wiegt man das Trockengewicht vor dem Kochen? Bei welchen Lebensmitteln muss man im Speziellen beim Abwiegen aufpassen?

Und dann noch grundsätzlich zu den Lebensmitteln:
Bei mir steht fürs Frühstück Milch + Haferflocken oder Naturjoghurt + Obst (wie bei den meisten von euch wohl auch). Was für mich Milch darf ich denn nehmen (Art, Fettgehalt)? Und ist mein Naturjoghurt mit 4%-Fett MB-konform?
Ist beim Kauf der Haferflocken etwas zu beachten? Oder kann ich da einen Apfel reinschneiden (Milch+Haferflocken bekomme ich sonst nicht runter)?
Ich darf zusätzlich Roggenknäcke- oder reines Roggenvollkornbrot essen. Im Laden fand ich Roggenschrotbrot. Ist das das Gleiche und somit erlaubt?
Ich "brauche" auf Arbeit meinen Kaffee. Das man den ohne Zucker nimmt, okay. Aber warum ist Milch verboten? Ich meine ja keinen Milchkaffee aber ein wenig Milch/Kaffeesahne, damit er nicht so heftig schmeckt.

Sorry für die vielen Fragen, aber nun, wo mein 2. Entlastungstag bald vorbei ist, sitze ich grübelnd über meinem Plan. Alles war so glasklar, aber nun kommen doch Fragen ;-)

Im Voraus schon einen grossen Dank an euch !
Liebe Grüsse
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Re: Lebensmittel abwiegen

Beitragvon Sandra75 » So 11. Jul 2010, 17:10

Sojabohnen gibts auch als Trockenware. Die werden trocken gewogen (ich darf mittags 85 g ). Wenn man gegarte oder frische Ware hat, dann das doppelte Gewicht (bei mir dann 170g). Wie das mit ungepulten Bohnen ist, weiß ich nicht, da müsstest du vielleicht mal ein paar Bohnen in der Schale auswiegen, sie dann pulen, anschliessend die Bohnensamen wiegen und dann alles umrechnen :mrgreen: Anschließend kannst du im Bohnenkalkulieren promovieren. :lol:

Milch oder Joghurt als 3,5 %. Ich denke deine 4% (wenn es Biojoghurt ist) sind auch in Ordnung. Keine H-Milch kaufen, sondern Frischmilch. ;)
Und wenn du morgens eine Milchmahlzeit hast und Kaffee trinkst, dann spricht doch eigentlich nix dagegen, wenn du etwas deiner Milchportion in den Kaffee schüttest. :roll:
Irgendwer erzählte mir allerdings, dass man Kaffee/Espresso nach dem Essen trinkt um die Verdauung anzukurbeln. Gibt man Milch in den Kaffee, würde er seine Verdauungs-anregende Wirkung verlieren.

Und Milch mit Haferflocken und Apfelschnipseln geht in Ordnung.

Roggenschrotbrot ist perfekt.
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Re: Lebensmittel abwiegen

Beitragvon Lena » Di 13. Jul 2010, 22:57

Hallo Sandra

vielen lieben Dank für deine Antworten. Fürs Erste verzichte dann wohl auf die Bohnen. Das mit der späteren Promotion im Bohnenkalkulieren überleg ich mir aber noch ;-)
Gestern habe ich übrigens mal einen Kaffee ohne Milch/Zucker getrunken. Verdauungsanregend war das nicht. Aber ordentliche Magenkrämpfe hatte ich danach bekommen...

Nun ja, ich bin noch in der Test-Phase und werde sicher mit weiteren Fragen aufkreuzen ;-)

Besten Dank und evt. bis zum nächsten Mal
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Re: Lebensmittel abwiegen

Beitragvon Kuriosa » Mi 14. Jul 2010, 09:46

Hallo Lena

Oh, nein, Milch, Apfel und Haferflocken steht leider nicht bei den meisten von uns, vielde dürfen keine Milch und kein Naturjoghurt essen, dafür Sojajoghurt oder andere Alternativen. Ich liebe Haferflocken und Milch, und wenn das auf meinem Plan gestanden hätte zu Anfang, wäre ich richtig glücklich gewesen. Ich darf weder Milch, Joghurt und auch Haferflocken darf ich nicht. Also geniesse es, und wenn du Apfel reintust, in dein Müsli, ist es noch besser. Beim Kauf von Haferflocken achte darauf, dass es a) Vollkorn ist, und b) Bio, falls das geht.

Aber mein Müsli liebe ich inzwischen auch, es geht auch ohne Milch, ich mache es mit Mandeln, etwas Mandelmus zum andicken, und etwas Mandelmilch zum anfeuchten. Und ich darf Roggenflocken, und die sind auch ganz gut, auch wenn man sie nur im Reformhaus, und nicht mal in jedem bekommt.

Kaffee nach den Mahlzeiten ist in Ordnung, und da du Milch darfst, natürlich mit etwas Milch. Achte darauf, keinen Kaffee zwischendurch zu trinken, denn Kaffee regt zwar den Stoffwechsel an, bremst aber wegen seiner Inhaltsstoffe die Fettverbrennung ein, und genau das wollen wir ja alle nicht.

Ich wusste gar nicht, dass es Joghurt mit mehr als 3.5 g Fett gibt, denn Milch hat ja nur 3.5g. Wichtig ist wie Sandra schon sagte, keine light Produkte. Also 4%Fett Jogurt sehe ich auch nicht als Problem.

Ich wünsche dir viele leckere und gesunde Mahlzeiten und viel Spass beim Experimentieren mit MB

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Re: Lebensmittel abwiegen

Beitragvon Sandra75 » Mi 14. Jul 2010, 13:29

Hi Kuriosa,

unbehandelte Milch direkt vom Bauern hat soweit ich weiß um die 3,8, vielleicht auch 4% Fett. Das Fett ist allerdings für den Menschen verträglicher, da es noch nicht homogenisiert wurde. In der Naturmilch kannst du dir die Fette als grosse Klumpen vorstellen, bei der Homogenisierung werden diese Klumpen zerkleinert, so dass die Fettmoleküle(ich glaube auch die Eiweißmoleküle) alle gleich groß sind und deshalb auch die Darmwand besser passieren können. Durch diese einfachere Resorbierbarkeit entstehen schneller Unverträglichkeiten gegen Milch. ;)
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Re: Lebensmittel abwiegen

Beitragvon Kuriosa » Mi 14. Jul 2010, 15:48

Sandra75 hat geschrieben:Hi Kuriosa,

unbehandelte Milch direkt vom Bauern hat soweit ich weiß um die 3,8, vielleicht auch 4% Fett. Das Fett ist allerdings für den Menschen verträglicher, da es noch nicht homogenisiert wurde. In der Naturmilch kannst du dir die Fette als grosse Klumpen vorstellen, bei der Homogenisierung werden diese Klumpen zerkleinert, so dass die Fettmoleküle(ich glaube auch die Eiweißmoleküle) alle gleich groß sind und deshalb auch die Darmwand besser passieren können. Durch diese einfachere Resorbierbarkeit entstehen schneller Unverträglichkeiten gegen Milch. ;)


Oh danke Sandra! Das habe ich gar nicht gewusst.
schöne Abend
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