Hi kati_m8
Ich kann deinen Frust nur zu gut verstehen, besonders wenn man noch weniger als wenig essen darf, weil es einem dannach schlecht geht. Aber es ist wirklich eine Einstellungssache... das bemerke ich immer wieder an mir selber. Je mehr ich mir erzähle auf was ich alles verzichten "muß", um so schlimmer werden die Gelüste und um so rapider sinkt meine MB-Laune gen Null. Deswegen versuche ich mir immer wieder zu sagen, wie gut mir MB tut, was ich bis heute erreicht habe und was es gutes heute zu essen gibt. Die tägliche Planung meiner Mahlzeiten sind mir besonders wichtig geworden... ich esse das, worauf ich Lust habe und das möglichst abwechslungsreich.
Natürlich sind Restaurantbesuche eine besondere Herausforderung... aber nicht nur für dich, sondern für uns alle. Ich denke ich speche nicht nur für uns beide, wenn ich sage wie schwer es fällt zu sehen was die anderen alles in sich reinschaufeln und wir sitzen daneben. Bis vor 10 Monaten habe ich auch auf der anderen Seite gesessen und habe geschaufelt. Da habe ich mir keine Gedanken um Diätler oder Lebensmittelunverträglichkeiten gemacht. Natürlich werden wir durch den gewollten Verzicht sensibler für das was wir nicht "dürfen" oder besser gesagt was wir im Moment nicht wollen.
Aber im ganzen finde ich das sich das alles lohnt. Natürlich habe ich bessere Grundvoraussetzungen als du... ich habe keine Allergien oder sonstige Unverträglichkeiten, die mich so einschränken... ich habe "nur" ein gestörtes Essverhalten... reicht auch... denn ich habe selten Magenschmrzen oder andere negative Reaktionen auf Fressattacken...Völlegefüh ist da und da schlechte Gewissen... aber meist mehr nicht... auch keine guten Voraussetzungen...
Ich wünsche dir einen schönen Tag und hoffe das du bald aus deinem gedanklichen Frust-Tief rauskommst.
ich schicke dir viel positive Energien
deine Zulu





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