Zwischenphase zwischen Phase 2 und 3

Wie organisiere ich mich z.B. in den Ferien/Restaurant/Schicht?

Moderator: Basic

Zwischenphase zwischen Phase 2 und 3

Beitragvon -Frieda- » Fr 3. Okt 2014, 20:33

Hallo ihr Lieben =)

Ich hab diese Frage auch schon im offiziellen Forum gepostet, wo ich auch aktuell noch schreibe (aber nur noch 1 Woche) und da mich möglichst viele Meinungen zu dem Thema interessieren schreibe ich es nun auch hier mal und hoffe auf viele Gedanken, Meinungen und Anregungen. (:

ich mache jetzt seit fast 2 Wochen MB, am Montag starte ich in die Phase 2 mit Öl. Ich bin wirklich BEGEISTERT von dem Programm, ich habe lange überlegt, ob ich das machen soll, unter anderem auch, weil es nicht gerade wenig Geld kostet, aber ich kann bereits nach 2 Wochen sagen, dass es mir das Geld ganz eindeutig wert war. Ich fühle mich wirklich SUPER damit.

Ich habe in den 2 Wochen viel im Internet gelesen, viel recherchiert, viel Neues gelernt, viele tolle Dinge ausprobiert und neu für mich und meinen Körper erfahren.

Ich denke - wie bestimmt auch viele hier im Forum - dass Phase 3 die wichtigste Phase ist. Phase 2 ist ganz eindeutig die wichtigste um viel Gewicht zu verlieren, aber in Phase 3 zeigt sich, ob man den Übergang gut schafft zu einer langfristig neuen Ernährung. Und darum geht es ja eigentlich vor allem. Ich persönlich finde, dass der Übergang von Phase 2 zu 3 ganz schön "viel" ist, also ich würde da irgendwie gerne für mich einen Zwischenschritt einbauen und mache mir da aktuell sehr viele Gedanken drüber und würde mich über Gedanken, Anregungen und Ideen von euch zu dem Thema freuen.

Ich habe von vielen im Internet gelesen, die plötzlich in Phase 3 stehen und ihr Wunschgewicht erreicht haben und denken: Juhuuu, geklappt, jetzt muss ich nur noch halten, aber jetzt kann ich mir auch ganz vieles wieder gönnen.
Ich habe ganz konkret bei mir ein bisschen Angst, dass wenn ich so viele Wochen in der strengen Phase verbracht habe, der Heißhunger und der Verzicht in so vielen Punkten so enorm war, dass ich plötzlich zu "schnell" werde und mir zu vieles auf einmal "gönne" und nicht so in Ruhe Lebensmittel ausprobiere, wie es eigentlich sein sollte.
Mein Hunger hält sich aktuell in Grenzen oder ist so gut wie gar nicht vorhanden. Davon bin ich wirklich begeistert. Selbst wenn ich auf der Arbeit mal 7 Stunden aushalten muss bis es Essen gibt, weil die Pause nicht eher möglich ist (arbeite als Krankenschwester) bin ich dann immer noch echt fit. Ich merke dann schon den Hunger, aber echt in Maßen. Ich kenne da deutlich schlimmeres.
Ich mag auch das Essen, es schmeckt mir super und ich habe nicht soo sehr das Gefühl eines Verzichts. Aaaber in meinem Plan ist doch noch verhältnismäßig viel Fleisch & Fisch enthalten und das esse ich im Schnitt nur 1-2x/ Woche jeweils (ich esse Fleisch&Fisch nur aus artgerechter Haltung und das kostet entsprechend. Öfter könnte ich mir das nicht leisten und ich möchte kein Fleisch aus Massentierhaltung mehr essen). Mir fehlen im Gegenzug ein bisschen die Sojaprodukte, da habe ich nur Sojabohnen und Tofu auf dem Plan. Ich frage mich auch, wenn ich Sojabohnen darf, dürfte ich doch rein theoretisch auch Milch selber herstellen? Wenn ich dann Bio-Sojamilch kaufe in der definitiv nur Wasser und Sojabohnen sind, dürfte ich die nicht auch?
Durch Gedanken wie diese und viele Erfahrungsberichte aus dem Internet bin ich auf den Gedanken gekommen, eine Art "Zwischenphase" für mich zu machen. Ich probiere - langsam Schritt für Schritt - auch Lebensmittel (Obst, Gemüse, Sojaprodukte) die nicht auf meinem Plan stehen, bleibe aber bei meinen Mengen und auch sonst was alle Regeln angeht in Phase 2.
Ich glaube, dass ich dadurch viel ruhiger und mit viel mehr Zeit ausprobieren kann, welche Lebensmittel mir gut tun und welche nicht. Und rein theoretisch müsste ich doch auch dadurch weiterhin abnehmen? Dass es dadurch langsamer gehen würde wäre kein Problem für mich. Mir geht es darum, dass das eine langfristig gute Ernährung für mich wird, nicht darum, dass ich möglichst schnell viel abnehme. Zudem habe ich bei einer Größe von 1,66 mit 70/71kg gestartet und bin aktuell bei 67kg, ich habe also medizinisch betrachtet auch gar kein Übergewicht. Mir geht es mehr darum langsam noch ein paar Kilos zu verlieren und durch Sport mehr Muskeln aufzubauen, möchte ab nächste Woche wieder deutlich mehr Sport machen. Ich fahre generell ohnehin schon seit 2 Jahren immer mit dem Rad zur Arbeit (5km pro Weg) - das habe ich jetzt in der strengen Phase in den ersten 14 Tagen gelassen, fange Montag wieder an - und werde mich nächste Woche wahrscheinlich im Fitnessstudio anmelden, um noch dazu "richtigen" Sport zu machen.

Ich weiß, dass es hier viele verschiedene Meinungen zum Thema Schlemmermahlzeiten gibt, ich für mich glaube, dass es mir dabei besser geht, sich 1x die Woche was zu gönnen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es viele gibt, die besser damit fahren, den strengen Plan ganz streng durchzuführen ohne Ausnahmen, ich glaube auch, dass das wirklich nicht pauschal gesagt werden kann, was besser ist, sondern eindeutig eine Typ-Sache ist. Ich glaube ich bin eher der Typ, bei dem sich bei wochenlangem Verzicht zu hohe Gelüste aufbauen und der sehr gut genießen kann, wenn man das dann 1x/Woche darf und ansonsten gut im Plan bleibt. Vielleicht merke ich bei meiner ersten Schlemmermahlzeit auch das Gegenteil, dann würde ich das auch doch lassen, aber ich probiere es definitiv aus und aus meiner Erfahrung heraus würde ich sagen, dass es mir damit sicherlich deutlich besser gehen würde. Und wie schon gesagt: Mir geht es generell bei MB viel mehr um eine langfristige Ernährungsumstellung als schnellen Gewichtsverlust, wenn die Schlemmermahlzeiten die Gewichtsabnahme verlängern, dann ist mir das auch Recht. (wobei ich sogar von vielen gehört habe, dass die Schlemmermahlzeiten bei manchen wie ein "Turbobooster" wirken? Wenn das bei mir auch der Fall wäre, wäre es natürlich doppelt cool :D )

Das aber nur am Rande, mir geht es vor allem darum, was ihr davon haltet eine Art "Zwischenphase" einzulegen?

Phase 3 würde dann für mich anstehen, sobald ich tatsächlich mein Wunschgewicht (57kg) erreicht habe, da würde ich dann vorsichtig auch mal Vollkornnudeln, Kartoffeln&Co ausprobieren und mit den Mengen variieren.

Ich habe mir wirklich viele Gedanken dazu gemacht und mich gefragt, ob das sinnvoll ist, so einen Zwischenschritt einzulegen oder nicht, und ich für mich komme immer mehr zu dem Gedanken, dass ich das für mich als echt sinnvoll erachte. Ich kann jetzt schon viel mehr neue tolle Gerichte ausprobieren und auch besser und viel abwechslungsreicher "kompensieren", dass ich so wenig Fleisch und Fisch esse.
Ich frage mich, wie ihr das so seht? Habt ihr vielleicht irgendwelche Einwände, Gedanken, die ich übersehen habe? Ich habe am Montag auch meinen nächsten Termin bei meiner Betreuerin und werde das da auch mal ansprechen, würde mich aber trotzdem vorher über viele Meinungen von euch dazu freuen.

Rein "offiziell" würde das für MB wahrscheinlich schon bedeuten, dass ich mich quasi schon in Phase 3 befinden würde?

Ich freue mich auf eure Antworten & was eure Meinung dazu ist.

Liebste Grüße,
Frieda
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Re: Zwischenphase zwischen Phase 2 und 3

Beitragvon Salli » Sa 4. Okt 2014, 11:12

Hallo Frieda,

ich kann da nur für mich sprechen - ich schlage gern mal über die Stränge und hab mich daher während der strengen Phase mit Öl noch ordentlich am Riemen gehalten und wenig Ausnahmen zugelassen. In der gelockerten Phase kamen für mich einfach andere LM dazu, die ich ausprobiert habe, bei etwa gleicher Menge. Und erst ab Erhaltungsphase probiere ich aus. Wobei ich keine Schlemmermahlzeiten in dem Sinne mache, sondern grundsätzlich bei MB bleibe - halt MB light. Gönne mir nach dem Essen schon mal dunkle Schoki oder auch Nüsse, mische öfter mal Eiweiß, erhöhe die Mengen und so etwas. Damit kann ich meine Gelüste ganz gut befriedigen, ohne dass ich gleich abdrehe. Ich denke wie du, dass da jeder seinen persönlichen Weg finden muß - wäre ja schade, wenn wir nachher doch mit Jojo Effekt rausgehen ;-) Bei mir gehts halt mal 2-3 Kilo hoch, bei 75 zieh ich die Bremse und bin wieder gaaanz brav. Die Ernährung nach MB ist irgendwie in den fast 2 Jahren ein Teil meiner Normalität geworden und ich vermisse eigentlich nichts dabei - fühle mich gut, so wie es ist ...

So weit meine Gedanken zum Thema - liebe Grüße Salli
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